Es war noch die Gründerzeit der Bundesliga, genauer gesagt 1966/67,
als ich begann, meine Kontakte zu den Schiedsrichtern der Bundesliga
aufzubauen. Ganz fremd war mir das Metier nicht, denn als junger
Mann war ich selbst als Referee im Amateurbereich tätig.
Die
allermeisten SR lernte ich bei den Spielen der Düsseldorfer Fortunen
im Rheinstadion kennen und schätzen
und mit vielen verbindet mich eine Freundschaft bis heute. Ansichtskarten
aus aller Welt, Autogrammkarten und andere Dokumente belegen die
Pflege dieser Freundschaften und die beständig gelebte Leidenschaft
für den Sport, besonders den Fußballsport und hier speziell das Schiedsrichterwesen über
mehrere Jahrzehnte.
Das Buch ist als Erinnerungswerk zu verstehen und gleichzeitig eine
Dokumentation über die Schiedsrichterzunft in Deutschland. Es ist
die Erfüllung meines Lebenstraumes.
Viele
Jahre habe ich Material gesichtet, habe an den Details sowie an
den vielen Daten und Fakten gearbeitet. Fast alles musste geprüft
und recherchiert werden, etliches war zu korrigieren.
Bei
der Datenaufbereitung hatte ich in Wim Slagter, einem Lehrer und
SR-Freund aus der kleinen Ortschaft Ysbrechtum in Holland und in
Norbert Postberg, einem ehemals aktiven Schiedsrichter und Versicherungskaufmann
aus Waldbrunn bei Würzburg, fleißige Helfer, die auch bei der Gestaltung
des Buches maßgeblich mitgewirkt haben. Für das Schreiben vieler
Portraits sage ich meinem besten Freund Rolf Schreiber aus Meerbusch
für seinen unermüdlichen Einsatz herzlichen Dank.
So
entstand ein Buch, das zu der gewählten Thematik in der deutschen
Sportliteratur wohl einmalig ist.

Gotthard
Dikty

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